Besuch der Gedenkstätte „Weiße Rose“

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Autorität, Macht und Widerstand – so lauteten die Themen der 9a im Ethik- und Geschichtsunterricht bei Frau Rösch und Herr Kraus. Besonders Hans und Sophie Scholl sowie die anderen Mitwirkenden der Münchner Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ beeindruckten die Schülerinnen und Schüler der 9a. So machten wir uns am Mittwoch, den 14. November 2018, auf den Weg zur Ludwig-Maximilians-Universität, um den Ort des Geschehens hautnah zu erleben. Am Geschwister-Scholl-Platz vor dem Universitätsgebäude sind einige Flugblätter als Mahnmal im Boden zu sehen. Der italienischer Historiker Umberto erklärte uns sehr emotional, wie sich die Studentengruppe während der NS-Diktatur fühlte und dass sie unendlich mutig waren, um sich aufzulehnen, aber dabei auch immensem psychischem Stress ausgesetzt waren – schließlich wurden sie ständig von der Gestapo verfolgt.

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Flugblätter zu drucken war im Jahr 1943 sehr aufwendig, denn es gab weder Computer noch Drucker. Von Hand musste jedes der über 100 Flugblätter mit Hilfe einer Matrize gedruckt werden. Die ersten Flugblätter wurden per Post versendet, später dann warfen die Geschwister-Scholl sie vom obersten Stockwerk der Universität und verteilten sie persönlich, wobei sie letztlich vom Hausmeister der Universität erwischt wurden.